DemenzHilfe Oldenburg e.V.

INFORMATIONS- und BERATUNGSSTELLE

Aktuelles

Grußwort zur Woche der Demenz 2017

Gemeinsames Grußwort von Herrn Bundesminister Gröhe und Frau Bundesministerin Dr. Barley für die Woche der Demenz 2017

Demenz. Die Vielfalt im Blick – das Motto der diesjährigen Woche der Demenz will unsere Wahrnehmung schärfen. Denn jeder Mensch, der an Demenz erkrankt, ist und bleibt eine eigenständige Persönlichkeit. Das beachten wir manchmal zu wenig, wenn wir den Betroffenen begegnen. Die Lebensumstände, die Lebensgeschichten, die Bedürfnisse sind auch bei diesen Menschen ganz unterschiedlich und sie prägen sie auch bei der „Reise ins Vergessen“. Deshalb braucht es eine ganz eigene, an das jeweilige soziale Umfeld angepasste Unterstützung. Menschen, die aus anderen Kulturen stammen, Menschen, die noch mitten im Berufsleben stehen, hochaltrige und pflegebedürftige Menschen: Jede und jeden kann die Krankheit treffen. Jede und jeder verfügt auch über jeweils eigene, ganz unterschiedliche Möglichkeiten zum Umgang mit der Erkrankung.

Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs sowie eines neuen Begutachtungsinstruments erhalten die an Demenz erkrankten Menschen seit Anfang dieses Jahres endlich einen gleichberechtigten Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung. Durch die Pflegestärkungsgesetze erhalten sie, aber auch ihre Angehörigen, zudem deutlich mehr und passgenauere Unterstützung. Als Gesellschaft machen wir damit zugleich deutlich, wie wichtig uns gute Pflege als Ausdruck der Menschlichkeit unserer Gesellschaft ist. Wir zeigen, wie wir Anteilnahme, Nächstenliebe und Gemeinsinn verstehen und leben wollen.
Mit der Vielfalt von inzwischen 500 Lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz wollen wir der Vielfalt an Bedürfnissen gerecht werden. Die Arbeit dieser regionalen Netzwerke hat einen besonderen Stellenwert im Zusammenspiel der Hilfen. Sie sind vor Ort, nah bei den Menschen, ihren Nöten und Sorgen. Das schafft Vertrauen und überwindet Berührungsängste.

Und mit der von uns gemeinsam getragenen Initiative „Demenz Partner“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe e. V. lässt sich ohne großen Aufwand lernen, worauf es im Kontakt mit demenzerkrankten Menschen ankommt.

Wir wollen alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen: Engagieren Sie sich vor Ort! Unterstützen Sie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen! Erleben Sie selbst, dass uns die Begegnung mit an Demenz erkrankten Menschen bereichern kann, wenn Sie die Vielfalt in den Blick nehmen.

www.lokale-allianzen.de

MIT-GEFÜHL bei Demenz

Ein Vortrag im Rahmen der "Woche der Demenz"

Eine Veranstaltung der DemenzHilfe Oldenburg e.V. und Karl-Jaspers-Klinik

Am 26. September 2017 um 16.00 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg

Referentin: Friedlinde Köhler, 2. Vorsitzende der DemenzHilfe Oldenburg e.V.
Altenpflegerin; Sozial- und Pflegeberaterin mit Schwerpunkt Demenzerkrankungen

Ich denke, also bin ich“ (Descartes 1596-1650) Wir müssen lernen umzudenken. Es würde helfen, nicht mehr die Ratio in den Mittelpunkt zu stellen, sondern Emotion und Empathie. Gefühle zu haben und diese in Worte zu fassen, das eigene innere Erleben zu beschreiben, ist nicht einfach. Die Anforderungen des Alltags machen es meist notwendig, rational und gut überlegt die täglichen Dinge zu erledigen. Gefühle sind hierbei oft hinderlich.

Im Verlauf einer Demenzerkrankung spielen Gefühle eine bedeutende Rolle und der Betroffene ist darauf angewiesen, dass Angehörige und Menschen in ihrer Umgebung lernen, sich auf diese neue Form der Beziehungsmöglichkeit einzulassen. Kommunikation mit Demenzkranken gestaltet sich deshalb schwierig, weil sie sich nicht am logischen Denken orientiert.

Wir können im Umgang mit Demenzbetroffenen versuchen hinzuschauen, zuzuhören, uns hinein fühlen in die Gedanken- und Innenwelten. Demenzkranke fordern unsere Emotionen heraus, wir können sie ausschließlich über das Gefühl erreichen. In diesem Vortrag geht es darum, Anregungen zu erhalten und sich dem Thema anzunähern.

Hilfsangebote für Demenz in Oldenburg

Veranstaltung am 08.08. in der Landesbibliothek Oldenburg

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Treffpunkt Demenz wurden am 08. August, 6 neutrale Institutionen von der Karl-Jaspers-Klinik und der DemenzHilfe Oldenburg e.V. in die Landesbibliothek eingeladen. Nach wie vor ist die Hemmschwelle zur Annahme fremder Hilfe für pflegende Angehörige groß. Es wird oft zu spät Unterstützung angenommen. Angehörige pflegen ihre Familienmitglieder häufig bis zur eigenen Belastungsgrenze. Das Risiko, seelisch und körperlich selbst zu erkranken, steigt damit erheblich. Weniger als 10 % der pflegenden Angehörigen nehmen Unterstützung an, erklärte Friedlinde Köhler von der DemenzHilfe Oldenburg e.V.

Die Mitarbeiterinnen der einzelnen Institutionen stellten sich und ihr Angebot persönlich vor und forderten die Teilnehmenden eindringlich dazu auf, Beratungen und Entlastungsleistungen frühzeitig in Anspruch zu nehmen.

Ilka Haupt und Regina Schmidt vom SPN erklärten sensibel die Bedeutsamkeit eines vertraulichen Beratungsgespräches und Möglichkeit eines Hausbesuchs durch die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes.

Gundi Pape von EvaSenio teilte den Anwesenden ausführlich das Gewicht der nachbarschaftlichen Kontakte mit und machte auf die Unterstützung der ehrenamtlichen Seniorenhilfe in Eversten zur Unterstützung bei Einkäufen, Arztterminen, Behördengängen oder Gartenarbeit aufmerksam.

Ele Herschelmann von der Alzheimer Gesellschaft Oldenburg erläuterte die Zweckmäßigkeit von Selbsthilfegruppen aber auch die Wichtigkeit des Erlebens von Solidarität der Betroffenen und wies auf freie Plätze bei der Unterstützten Selbsthilfegruppe für Menschen mit beginnender Demenz hin.

Ilona Bender stellte die individuelle Kleingruppenbetreuung von max. 5 Demenzbetroffenen im Uhlenhus und das Sportangebot in Kooperation mit dem TuS Bloherfelde vor.

Juliane Visser von Gerontologisch machte in ihrem Vortrag auf das Bewegungsprogramm der DemenzHilfe und die vielen Möglichkeiten der Aktivierung & Begleitung bei sportlichen Aktivitäten aufmerksam und wies die Teilnehmer auf die Wichtigkeit der Bewegung vordringlich an frischer Luft hin.

Elke Frommberger vom ambulanten Hospiz dienst präsentierte in ihrem Vortrag das ehrenamtliche Angebot der Unterstützung durch Palliativberatung, der individuellen Begleitung beim Abschied nehmen und die Möglichkeit des Hausbesuchs im Pflegeheim oder Krankenhaus.

Die vorgestellten Angebote der einzelnen Institutionen sind kostenfrei oder über die Pflegeversicherung nach § 45b SGB XI abrechenbar, sodass den Betroffenen keine Kosten entstehen.

TreffpunktDemenz-01.jpgTreffpunktDemenz-02.jpg

Start der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“

In der Auftaktveranstaltung der Informationsreihe „Treffpunkt Demenz“ am 11.04.2017 referierten Friedlinde Köhler (DemenzHilfe Oldenburg e.V.) und Imke de Reuter (Karl-Jaspers-Klinik) über das Krankheitsbild, den Verlauf und die damit einhergehenden Herausforderungen von Demenz. Profitieren konnten die 130 Besucherinnen und Besucher dabei vor allem von der Fachkompetenz und den Praxiserfahrungen der Referentinnen sowie der vertrauensvollen Atmosphäre der Veranstaltung, die auch Raum für persönliche Fragen und Erfahrungen bot. Anlass für eine erste Auseinandersetzung mit den verschiedenen Gesichtern der Demenz ist häufig das Gefühl, dass mit den eigenen Angehörigen irgendetwas nicht stimmt. „Uns ist es wichtig, gerade diesen Angehörigen und Betroffenen zu vermitteln, dass sie nicht alleine mit den Herausforderungen sind und es sehr gute Hilfsangebote gibt“, so Imke de Reuter und Friedlinde Köhler.

Erstmals organisieren die DemenzHilfe Oldenburg e.V. und die Karl-Jaspers-Klinik in diesem Jahr gemeinsam die Informationsreihe zu dem Thema Demenz. Bis Dezember finden monatlich Vorträge u.a. zu den folgenden Themen statt: Ab wann spricht man eigentlich von einer Demenz? Mit welchem Test wird gearbeitet um eine Demenz zu diagnostizieren? Welche Hilfsangebote stehen den pflegenden Angehörigen zur Seite? Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen der Informationsreihe finden Sie unter www.karl-jaspers-klinik.de Veranstaltungsort ist jeweils die Landesbibliothek in Oldenburg.

Vortragsreihe 01Vortragsreihe 02

Große Begeisterung bei Menschen mit Demenz

Die Fahrradtouren der DemenzHilfe Oldenburg e.V. wurden mit großer Begeisterung angenommen.

Betroffene zehren noch lange von dem Erlebten und erinnern sich gerne an den gemeinsamen Ausflug. Auch Angehörige wurden eingeladen, an der Tour teilzunehmen und hatten viel Freude dabei. Forschungsergebnisse verdeutlichen die positiven Effekte von Bewegung und sportlicher Aktivität auf den Verlauf einer Demenzerkrankung, wie z.B. längerer Erhalt von Kraft, Gleichgewicht und motorischer Fähigkeiten sowie vermindertes Sturzrisiko. Neben der Förderung körperlicher Mobilität wirkt sich Bewegung ebenso günstig auf das psychische bzw. psychosoziale Befinden der Betroffenen aus; Depressivität und Sturzangst verringern sich.

Die Angebote zu den begleiteten Fahrradtouren finden monatlich statt und sind kostenfrei.

Der nächste Termin findet am Sonntag, 18. Juni um 14:00 Uhr statt.
Anmeldung werden ab sofort entgegengenommen unter:
DemenzHilfe Oldenburg e.V.
Tel: 0441/36143908

www.demenzhilfe-ol.de

Demenzhilfe Fahrradtour

Gespräch mit Demenzaktivistin und Betroffene Helga Rohra

Am 31. März 2017 haben Marlene Dirks und Juliane Visser von der
DemenzHilfe Oldenburg e.V. im Klinik-Café in Oldenburg mit Helga Rohra gesprochen.

Helga mit Marlene im Cafe 1
Marlene Dirks und Helga Rohra

Hier finden Sie eine Zusammenfassung des Gespräches:
"Die Diagnoseübermittlung an Frühbetroffene braucht neben Kommunikationsgeschick und Feingefühl der Ärzt/innen, das Hand-in Hand gehen von weiterführenden Therapien und psychosozialen Angeboten durch ein interdisziplinäres Team. Frühbetroffenen habe ein Recht auf Reha wie das bei anderen Erkrankungen ganz selbstverständlich ist. Durch eine Reha erhalten Frühbetroffene eine Möglichkeit, ihre Diagnose zu verarbeiten und ihr Leben auf die neue Situation einzustellen, d.h. herauszufinden, welche Ressourcen vorhanden sind, wie diese können genutzt und eingebracht werden können. Wir brauchen z.B. passende Angebote in Bezug auf weitere Berufstätigkeit. INKLUSION von Demenzbetroffen und nicht Aussortieren!

Für Menschen mit einer Frühdemenz ist die psychosoziale Begleitung mindestens genauso wichtig wie die medikamentöse Therapie. Mithilfe von speziell ausgebildeten Psychologen, Psychotherapeutinnen, Begleiterinnen können Menschen mit einer Frühdemenz darin unterstützt werden, ihr Leben selbstverantwortlich zu gestalten. In Deutschland ist psychosoziale Begleitung von Menschen mit Demenz bisher kaum zu finden.

Ebenso fehlt in vielen kommunalen Konzepten eine Altersgruppen-spezifische Beratung für Betroffene. Menschen mit einer Frühdemenz brauchen eine andere Beratung als Menschen, deren Demenzerkrankungen schon weiter fortgeschritten ist. Außerdem ist eine getrennte Beratung von Demenz-Betroffenen und Angehörigen notwendig.

Ein weiterer, bisher zu wenig beachteter Aspekt in der Begleitung von Menschen mit Demenz, sind Angebote für Menschen, die als Einwanderer mit ihren Familien nach Deutschland sind. Wir sollten uns vorbereiten, dass auch unter ihnen in den kommenden Jahren Demenz mehr und mehr ein Thema wird. Die Erfahrungen zeigen, dass mehrsprachige Menschen im Verlauf ihrer Demenzerkrankung zu jenen Sprachen zurückkehren, die sie in ihrer Kindheit gesprochen haben, also i.d.R. die Muttersprache des Landes, in dem Einwanderinnen geboren wurden. Die später erlernten Sprachen gehen zunehmend verloren. Deshalb gilt es zu klären:

– Welches sind in Oldenburg die Bevölkerungsgruppen, deren Kindheits-Muttersprache nicht Deutsch ist?
– Gibt es Infomaterial in ihren Sprachen?
– Gibt es Beraterinnen, Begleiterinnen, die Muttersprachlerinnen in diesen Sprachen sind?
– Wie kann es gelingen, diese Bevölkerungsgruppen zu erreichen, damit sie Versorgungsangebote in Anspruch nehmen können?
Alles Fragen, die beantwortet werden müssen!

Es braucht eine Spezialisierung der lokalen Akteure in der Demenz-Versorgung, damit sich Angebote einander ergänzen und von außen für Hilfesuchende klar zu erkennen sind.

Dazu zählt auch, dass Hausärzte und Neurologinnen geschult werden müssen, um sie für das Erkennen einer Frühdemenz zu sensibilisieren und den Betroffenen so früh wie möglich zu Klarheit über ihre Erkrankung und zu Unterstützung bei der Bewältigung zu verhelfen. Demenz-Betroffene müssen an der Gestaltung von Angeboten und Versorgungsstrukturen für Menschen mit Demenz beteiligt sein (Inklusion!), sodass tatsächliche Kompetenz für Rat- und Unterstützungssuchende erkennbar wird.

Das Thema Coaching ist ein wichtiger Aspekt und sollte in die Psychosoziale Beratung integriert werden. Betroffene müssen gecoacht und gestärkt werden. Sie sollten in alle gesellschaftlichen Themen einbezogen werden und ein Recht auf Mitsprache erhalten.
Helga Rohra fordert eine real gelebte Inklusion, die individuelle Bedürfnisse von Demenzbetroffenen berücksichtigt. Sie wehrt sich gegen jede Form der Fake-Teilhabe, bei der Demenzbetroffene für die Interessen anderer instrumentalisiert werden. Sie spricht auch die nonverbale Kommunikation mit Demenz-Betroffenen an. Ein wichtiger Aspekt, der vielversprechend ist und von allen, die mit Menschen mit Demenz verbunden sind, geübt werden muss.

Helga Rohra möchte die Gesellschaft zum Umdenken im Umgang miteinander (das bezieht sie auf jeden Mitbürger!) und speziell in der Begleitung von Demenz Betroffener anregen. Nachdrücklich verweist sie auf die o.g. interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Begleitung von Menschen mit Demenz und in der Unterstützung von deren Angehörigen. Die Vernetzung aller Akteure ist dabei Voraussetzung.
Helga Rohra hat dabei sowohl kommunale als auch nationale und internationale Allianzen im Blick.

Wir werden Ihren wegweisenden Rat beherzigen!"


Liebe Helga Rohra,
wir danken dir sehr herzlich für und das angenehme und informative Gespräch.

Demenz in Bewegung

Bewegung ist ein Lebenselixier. Besonders für ältere Menschen mit Behinderungen, wie z.B. einer Demenzerkrankung, ist Bewegung ein zentraler Aspekt, um körperliche und geistige Mobilität aufrechtzuerhalten oder wieder zu erlangen, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können. Immer mehr wissenschaftliche ­Forschungen bestätigen, dass regelmäßige Bewegung ­Gesundheit und Wohlbefinden unterstützt. Doch vor allem fördert die gemeinsam mit anderen erlebte Bewegung bei Betroffenen und Angehörigen Freude und Verbundenheit, macht Mut und gibt Kraft.

Unsere Angebote richten sich an Menschen, die schon immer Freude an sportlichen Aktivitäten hatten oder dies jetzt gemeinsam mit anderen entdecken wollen.

Programm als PDF herunterladen

Die nächsten Termine:

Begleitete Fahrradtouren
21. Mai 2017, 14.00 - ca. 18.00 Uhr
18. Juni 2017, 14.00 - ca. 18.00 Uhr

Radfahren bedeutet Bewegung an frischer Luft, in landschaftlich schöner Umgebung und netter ­Gesellschaft – mit Tempo oder eher gemächlich – aber immer mit Spaß! In einer kleinen Gruppe (max. 15 Personen) fahren die Teilnehmer auf ihren eigenen Rädern gemütlich auf ruhiger Strecke in die grüne Umgebung von Oldenburg zum Kaffeetrinken und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Streckenlänge insgesamt ca. 25 km. Ein erfahrener Tourenleiter und geschulte Begleiter/innen sorgen für entspanntes Fahren und Sicherheit.

Information und Anmeldung: 0441 / 36 14 39 08

In Zusammenarbeit mit Geronto-logisch! und unterstützt vom Allgemeinen Deutschen ­Fahrrad Club (ADFC) Oldenburg e.V.


Spielerische Bewegung
12. Juni, 16.30 - 18.00 Uhr

„Sich gemeinsam bewegen und die Freude an der Bewegung genießen“ – so lautet das Motto dieses Angebotes. Es richtet sich an Menschen, die trotz ihrer Einschränkung noch ein großes Bewegungspotential haben. Die Gruppengröße von nur 6 - 8 Personen bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, sich im geschützten Rahmen unter Anleitung von zwei Fachkräften entsprechend den individuellen Fähigkeiten „mit allen Sinnen“ zu bewegen.

Ort: Seminarhaus ComFair
Unterm Berg 15, Eingang Ecke Donarstraße

Information und Anmeldung: 0441 / 36 14 39 08

Treffpunkt Demenz – Informationsveranstaltungen 2017

Veranstaltungsreihe für Betroffene, Angehörige und Interessierte

Die Anzahl der Demenzerkrankungen nimmt zu und die meisten Menschen kennen jemanden aus der Familie, dem Sportverein, der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis, der – direkt oder indirekt – von einer Demenzerkrankung betroffen ist. Demenz ist eine Erkrankung, die das ganze Sein des Menschen beeinflusst und dabei sowohl Betroffene als auch Angehörige vor große Herausforderungen stellt. Überforderung und Ratlosigkeit führen nicht selten bis zur seelischen und körperlichen Erschöpfung. Zwar ist die Erkrankung nicht heilbar, aber es gibt Wege, der Krankheit aktiv zu begegnen. Mit der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Demenz“ bietet sich die Gelegenheit, sich kostenfrei und unverbindlich zu ausgewählten Themen zu informieren.

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm als PDF herunterladen

Termine 2017

11. April  Herausforderung Demenz – Information rund um die Krankheit 
+++ ACHTUNG! 
Diese Veranstaltung findet abweichend im Festsaal der Karl-Jaspers-Klinik statt! +++
mit Friedlinde Köhler (DemenzHilfe Oldenburg e.V.) Imke de Reuter (Karl-Jaspers-Klinik)

9. Mai  Von der Testung zur Diagnose. Mit welchen Tests wird gearbeitet, um eine Demenz zu diagnostizieren oder die Fahrtüchtigkeit festzustellen?
mit Annika Eilers, Josefina Hohnhorst (Karl-Jaspers-Klinik)

13. Juni  MIT-Gefühl – Kommunikation bei Menschen mit Demenz
mit Friedlinde Köhler (DemenzHilfe Oldenburg e.V.)

8. August  Hilfsangebote für Angehörige von  Demenzkranken
mit Friedlinde Köhler, Marlene Dirks (DemenzHilfe Oldenburg e.V.), Ilona Bender (Uhlenhuus Oldenburg e V.), Juliane Visser (Bewegung bei Demenz Oldenburg)

12. September  Begleitung eines sterbenden Demenzkranken
Petra Raaf Doudou, Renate Lohmann (Stiftung ambulanter Hospizdienst Oldenburg)

17. Oktober  Was heißt eigentlich Betreuung?
Ute Maulick (Sozialdienst katholischer Frauen e.V.), Eric Thormählen (Betreuungsstelle Stadt Oldenburg)

17. November  Der demente Patient in der  Hausarztpraxis
Dr. med. Volker Nüstedt, Hausärztlicher Internist

5. Dezember  Durch den Dschungel der Pflegeversicherung
Can Bahar, Pflegeberater der AOK

Sofern nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen von 16.00 bis 17.30 Uhr in der Landesbibliothek Oldenburg statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Antrag auf Mitgliedschaft

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