DemenzHilfe Oldenburg e.V.

INFORMATIONS- und BERATUNGSSTELLE

Neue Bausteine gegen die Demenz

Seit 100 Jahren glauben wir, dass Abbau und Verschleiß im Gehirn zwangsläufig in die Demenz führen. Ein Irrglaube, sagt der Hirnforscher Gerald Hüther. Wie wir Selbstheilungskräfte aktivieren können und was unser Zusammenleben damit zu tun hat, erklärt der Neurobiologe im Gespräch mit Susanne Iden.


Iden: Prof. Hüther, wer alt wird – und wir werden jetzt fast alle alt –, kann mit einiger Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass sein Gehirn massiv abbaut und er dement wird. Richtig?

Hüther: Falsch. Er kann damit rechnen, dass sein Gehirn Verbindungen und Vernetzungen verliert, dass es von Ablagerungen übersät ist, dass Gefäße verstopfen. Das heißt aber nicht, dass er deswegen eine Demenz entwickeln muss.

Trotzdem sprechen Sie in Ihrem neuesten Buch von der Demenzfalle, in der wir Ihrer Meinung nach kollektiv sitzen.

Nicht trotzdem, sondern deswegen. Weil wir in altem Denken festgefahren sind – ohne es zu merken. Unsere Vorstellungen davon, wie Demenz entsteht, stammen aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts: Wenn Abbauprozesse im Gehirn hinreichend fortgeschritten sind, dann macht sich das in entsprechenden Funktionsausfällen bemerkbar – bis zum „Altersschwachsinn“. Und weil tatsächlich immer mehr Menschen immer älter werden, gibt es eben auch unausweichlich immer mehr Demenzfälle. Da haben wir eine schöne, schlüssige Theorie. Seit Alois Alzheimer 1906 erste Fälle beschrieben hat, gehen wir alle davon aus, dass man Demenz bekommt, weil im Gehirn etwas wegschrumpelt.

Und Sie glauben das nicht?

Nein. Wir werden nicht dement, weil unser Gehirn abbaut. Sondern weil unsere Art und Weise zu leben so viele Menschen daran hindert, die Selbstheilungskräfte ihres Gehirns zu aktivieren. Das können wir ändern.

Das ganze Gespräch finden Sie hier als PDF zum Download

Antrag auf Mitgliedschaft

Hier gibt es den Antrag als PDF
Datei zum pdfDownload Antrag

Um die Datei öffnen zu können,
brauchen Sie den kostenlosen Akrobat Reader.
Sollten Sie keinen Acrobat Reader installiert haben,
finden Sie hier den Link zum
kostenlosen Download

Vereins- und Spendenkonto:

DemenzHilfe Oldenburg e.V.
Bank: Volksbank Oldenburg
IBAN: DE83280618223200158400
BIC/Swift-Code: GENODEF1EDE

Newsletter anmelden

Post-Adresse: DemenzHilfe Oldenburg e.V. • Donnerschweer Straße 127 • 26123 Oldenburg

Gefördert durch:

Gefördert vom Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

  vedek die erstatzkassen

AM Foerderungs Logo RGB

Allgemeine Ortskrankenkasse

logo lnds

in Kooperation:

stadt oldenburg logo 1

Logo Lokale Allianzen

Niedersachsen e

Demenz Support Stuttgart

Mit freundlicher Unterstützung:

Kuatrotim deutsche Altershilfe

comfair

LzO Logo meineSparkasse

StartseiteKontakt | Impressum | Datenschutz

Copyright © 2013 - 2018. DemenzHilfe Oldenburg e.V. Alle Rechte vorbehalten.

Besucherzähler Heute 19 | Gestern 33 | Woche 176 | Monat 851 | Insgesamt 54412