DemenzHilfe Oldenburg e.V.

INFORMATIONS- und BERATUNGSSTELLE

Informationen

Die neue Pflegereform 2017

Informationen zu den neuen Pflege-graden finden Sie unter folgendem Link: www.pflege-grad.org  

logo-deutsche-alzheimer-gesellschaft

http://www.deutsche-alzheimer.de/

 

Was ist eine Demenz?

"Weg vom Geist" bzw. "ohne Geist" – so lautet die wörtliche Übersetzung des Begriffs "Demenz" aus dem Lateinischen. Damit ist das wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen vorweggenommen, nämlich der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. Am Anfang der Krankheit stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit, in ihrem weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingeprägte Inhalte des Langzeitgedächtnisses, sodass die Betroffenen zunehmend die während ihres Lebens erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten verlieren.

Aber eine Demenz ist mehr als eine "einfache" Gedächtnisstörung. Sie zieht das ganze Sein des Menschen in Mitleidenschaft: seine Wahrnehmung, sein Verhalten und sein Erleben.

Demenzerkrankungen können eine Vielzahl von Ursachen haben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen primären und sekundären Formen der Demenz. Letztgenannte sind Folgeerscheinungen anderer, meist außerhalb des Gehirns angesiedelter Grunderkrankungen wie z. B. Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangelzustände und chronische Vergiftungserscheinungen durch Alkohol oder Medikamente. Diese Grunderkrankungen sind behandel- oder zum Teil sogar heilbar. Somit ist häufig eine Rückbildung der demenziellen Beschwerden möglich.

Allerdings machen sekundäre Demenzen nur ca. 10 Prozent aller Krankheitsfälle aus, 90 Prozent entfallen auf die primären und in der Regel irreversibel ("unumkehrbar") verlaufenden Demenzen. Hier wiederum dominiert der Typ Alzheimer. Dieser ist für rund zwei Drittel aller Demenzerkrankungen verantwortlich. Es folgen mit ca. 20 Prozent die sogenannten vaskulären, d. h. gefäßbedingten Demenzen, wobei Wissenschaftler davon ausgehen, dass auch Mischformen eine nicht unerhebliche Rolle spielen. An diesen leiden etwa 15 Prozent der Patientinnen und Patienten.

Broschüren

www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Pflege/Broschueren/Wenn-das-Gedaechtnis-nachlaesst_140909.pdf

www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Pflege/Broschueren/150617_BMG_Broschuere_Demenz_online.pdf


Demenz im Krankenhaus

http://www.demenz-im-krankenhaus.de

Definition der Integrativen Validation

  • Validation sollte immer wertschätzend sein und eine wertschätzende Atmosphäre haben
  • Alles, worum es im Umgang mit Demenzkranken geht, müssen wir auf das Podest der Betrachtung stellen.
  • Es sollten Gefühle und Antriebe beobachtet werden, statt zu interpretieren.
  • Manipulation sollte vermieden werden.
  • Wenn einem Gefühl widersprochen wird, so verstärkt es sich.
  • IVA ist eine erlernbare Umgehensweise, die die intuitive Fähigkeiten der Professionellen einbindet und das eigene Handeln bewusst macht.
  • IVA Berücksichtigt die Kraft von altvertrauten Sprachgebrauch, von Ritualen, den Lebensthemen und der Lebensgeschichte dieser Menschen
  • IVA bestätigt und benennt Gefühle und Antriebe, erklärt sie für gültig und Richtung weisend.
  • IVA baut Vertrauen auf, wirkt Identität gebend und stärkt durch das Aufgreifen von Gefühlen die lebendigen Kompetenzen der Betroffenen.
  • IVA ist entwicklungsorientiert und berücksichtigt die Rahmenbedingungen der praktischen Altenpflege.
  • IVA vermeidet Fragetechniken und Interpretationen

Ausblick

Die Frage nach der Lösbarkeit der Dementen Betreuung ist nicht nur eine Frage nach mehr finanziellen Mitteln,  sondern gleichrangig eine Frage nach der persönlichen Haltung der Pflege- und Betreuungskräfte, sowie nach den Konzepten der Einrichtungen.

Leitsatz

Die Arbeit mit Demenzkranken braucht klare Strukturen und ein einheitliches Betreuungsverständnis.

Pflegende Angehörige

Sie stehen in enger Beziehung zu ihrem Menschen mit Demenz. Der Beginn einer Demenz konfrontiert mit Schmerz und Abschied: der Betroffene ist nicht mehr so, wie man ihn kannte.
Die vertrauten Beziehungsrollen, z.B. zwischen Mutter und Tochter, verschieben sich zunehmend bis hin zur völligen Umkehrung.
Die Familie ist ständig gefordert, das Leben an die sich wandelnden Bedürfnisse des Menschen mit Demenz anzupassen. Dieser ist körperlich oft sehr aktiv und braucht mehr Zuwendung als je zuvor.
Zunehmend entsteht das Gefühl, sich eingeschlossen in der sich verengenden Welt des Dementen bewegen zu müssen. Für viele wächst daraus ein großes Bedürfnis nach Austausch, Verständnis und Unterstützung.

In kleinen Schritten Erfolge für Demenzkranke erzielen

  • Ruhe
  • Sicherheit
  • Ein Gefühl der Zugehörigkeit
  • Verminderung von Angst, Stress
  • Schaffung einer Zuhause – Situation
  • Förderung von Kontakt- und Beziehungsaufnahme zu Anderen
  • Wacheres Hier -Sein

Die Integrative Validation

Die integrative Validation ist eine Methode des Umgangs und  Kommunikation für Menschen mit Demenz.

 

Sie basiert auf einer gewährenden und  wertschätzenden Grundhaltung.

Begriffserklärung

Die IVA geht in der Begleitung dieser Menschen  von den zugrunde liegenden hirnorganischen Abbauprozessen, und den damit verbundenen Verlusten und Einbußen aus.
IVA orientiert sich an den Ressourcen und der Erfahrungswelt dementer Menschen.
Geäußerte Gefühle stehen vorrangig im Zentrum ihres Erlebens und sind Grundlage ihres Verhaltens.

Antrag auf Mitgliedschaft

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