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Die Rechte der älteren Menschen weltweit stärken

Seniorenverbände fordern eine Weltaltenkonvention

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die nächsten Schritte zur Verabschiedung einer Konvention zur Stärkung der Rechte Älterer einzuleiten. In einer Stellungnahme heißt es, eine Weltaltenkonvention der Vereinten Nationen müsse die universellen Menschenrechte aus der Perspektive älterer Menschen konkretisieren. Ziel ist es, den rechtlichen Schutz Älterer weltweit zu stärken und damit ihre Teilhabemöglichkeiten, ihre soziale Lage und ihren Schutz in verletzlichen Lebensphasen zu verbessern.

Die BAGSO plädiert gemeinsam mit Seniorenverbänden aus Europa und der Welt seit mehr als zehn Jahren für die Verabschiedung einer Weltaltenkonvention. In der Stellungnahme „Eine Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen“ benennt sie nun zentrale Aspekte einer künftigen Vereinbarung. So sollten die nationalen Gesetzgeber dazu verpflichtet werden, ein Verbot der Diskriminierung aufgrund des Lebensalters für alle Lebensbereiche gesetzlich zu verankern. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist sicherzustellen, dass Menschen auch ohne die Nutzung digitaler Medien Zugang zu Gütern und Dienstleistungen haben. Zugleich stellt die BAGSO klar, dass ältere Menschen nicht per se vulnerabel und schutzbedürftig sind. Auch das Recht auf Autonomie, Partizipation und Empowerment soll in der Konvention festgeschrieben werden.

Die Stellungnahme der BAGSO wurde anlässlich der 11. Sitzung der Offenen Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in New York verfasst. Aufgrund der Corona-Pandemie kann das viertägige Treffen mit Vertretern aus zahlreichen Ländern im April jedoch nicht wie geplant stattfinden. Vertreter der Zivilgesellschaft fordern einen alternativen Termin für die Sitzung, um die Beteiligung älterer Menschen und ihrer Vertretungen zu garantieren.

Zusätzlich zu der Offenen Arbeitsgruppe wird die Menschenrechtslage Älterer weltweit durch eine Unabhängige Expertin der Vereinten Nationen überprüft. Der UN-Menschenrechtsrat hat Dr. Claudia Mahler zur Nachfolgerin der Chilenin Rosa Kornfeld Matte ernannt. Mahler ist seit 2010 beim Deutschen Institut für Menschenrechte beschäftigt und engagiert sich seit über zehn Jahren für die Stärkung der Rechte Älterer im In- und Ausland.

Stellungnahme „Eine Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen“

Über die BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt über ihre 120 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

Kontakt

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 12
Fax.: 0228 24 99 93 20

E-Mail:

www.bagso.de
www.facebook.com/bagso.de

„Vergänglichkeit im Augenblick“ – Kunstaustellung im Büro der DemenzHilfe Oldenburg

Meike Dismer, freiberufliche Malerin, Gestalt-Kunsttherapeutin und Mitglied im BBK Oldenburg, stellt einen Teil ihrer großformatigen Arbeiten, gemalt mit selbst hergestellter Eitemperafarbe aus.

Die Ausstellung, mit Bildern, die zum Verweilen und Eintauchen einladen, widmet sich dem Thema: „Vergänglichkeit im Augenblick“.

„Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife! Der ist dein.“

Mit diesem Zitat von Friedrich Schiller möchte die Ausstellung eine Brücke in „Die Welt der Demenzerkrankten“ schlagen.

Die Ausstellung ist ab Freitag, 15.02.2020 im Beratungsbüro täglich bis zum 15.02.2021 zu besichtigen.

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von links: Meike Dismer (Künstlerin) - Marlene Dirks (1. Vorsitzende)

 

Mit freundlicher Unterstützung der 

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Call for Papers Kongress

Wie alle zwei Jahre findet in diesem Jahr wieder der Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. statt und zwar vom 8. bis 10. Oktober in Mülheim an der Ruhr. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Demenz: Neue Wege wagen?!“

Bis zum 31. März 2020 können Interessierte aus den verschiedensten Bereichen ihre kurz zusammengefassten Vorschläge für Vorträge zu einer Vielzahl von Kongressthemen einreichen. Informationen zur Abstracteinreichung: www.alzheimer-kongress.de/abstracts.html

Alle Informationen zum Kongress (Programm, Organisation, Registrierung, Akkreditierung) finden Sie auf der Kongressseite

www.demenz-kongress.de

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Freiheitsentziehung in der häuslichen Pflege

BAGSO und Betreuungsgerichtstag fordern höhere Hürden

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und der Betreuungsgerichtstag (BGT) fordern, dass der Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen in der häuslichen Pflege mit höheren Hürden als bisher verbunden sein muss. Sie appellieren an den Gesetzgeber, den Schutz von Pflegebedürftigen vor dem Einsatz freiheitsentziehender Maßnahmen zu Hause zu stärken. Auf keinen Fall dürfen Bettgitter und Fixiersysteme zur „Erleichterung der Pflege“ eingesetzt werden. Unter dieser Überschrift werden die Hilfsmittel derzeit im Katalog des GKV-Spitzenverbandes geführt. Die BAGSO und der BGT fordern dringend, die sachlich falsche und unangemessene Verbindung von Bettgittern und Fixiersystemen zur „Erleichterung der Pflege“ aufzuheben.

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Kultur und Demenz

Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz

  1. April bis 29. April 2020,

jeweils 10 bis 17 Uhr

Inhalte der Fortbildung:

  • Demografische Entwicklungen und neurologische Aspekte
  • Das Krankheitsbild Demenz: Basics und Kommunikation
  • Aufspüren und Überwinden von Hemmschwellen und Berührungsängsten – Inklusion
  • Umsetzungsmöglichkeiten kultureller Teilhabe
  • Praxismodul im Museum

Teilnahmebetrag: 100 Euro

Flyer und Anmeldung

Antrag auf Mitgliedschaft

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