DemenzHilfe Oldenburg e.V.

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Jetzt erst recht! Lebensbedingungen älterer Menschen verbessern BAGSO fordert Konsequenzen aus der Corona-Pandemie

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ruft dazu auf, die Lebensbedingungen älterer Menschen nachhaltig zu verbessern. In dem Positionspapier „Jetzt erst recht!“ formuliert der Dachverband erste Lehren aus der Corona-Pandemie. Sie habe bestehende Missstände für alle sichtbar gemacht. Reformen sind demnach in der Pflege, in der kommunalen Seniorenarbeit und in weiteren Bereichen der Seniorenpolitik dringend erforderlich.

In der häuslichen Pflege fordert die BAGSO mehr Anerkennung und Unterstützung für pflegende Angehörige, insbesondere eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Für künftige Krisen sei zwingend zu klären, inwieweit Ausgangs- und Besuchsbeschränkungen in Pflegeheimen zulässig sind. Angemahnt werden zudem bessere Arbeitsbedingungen in der professionellen Pflege, verbunden mit einer Reform der Pflegeversicherung. Ein würdevolles Sterben müsse in allen Versorgungsformen möglich sein, auch in Zeiten einer Pandemie, heißt es in dem Positionspapier.

Positionspapier

Eintauchen in die zauberhafte Welt der Tovertafel

Im Rahmen der Woche der Demenz veranstaltet die Seniorenbegleitung Oldenburg Süd-SOS in Kooperation mit dem Bümmersteder Seniorenbüro-BSB und der Seniorenbegleitung Oldenburg Nord-SON einen spielerischen Tag rund um die zauberhafte Welt der Tovertafel.

Spielen wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit und unsere Lebensqualität aus. Mit der Tovertafel bieten wir eine neue Form des Spiels an, die auf besondere Weise zum Mitmachen anregt. Mehr als 20 interaktive Spiele erscheinen als Lichtprojektionen auf einem Tisch. Sie wecken Erstaunen, reagieren auf Berührung, lassen Unerwartetes entdecken und bringen Freude.

Aufgrund der Hygienebestimmungen werden individuelle Einzeltermine für Angehörige/Bezugspersonen mit ihrem/r Partner*in vergeben, jeweils für eine halbe Stunde.

Montag, 21.09.2020, 10.00 – 17.00 Uhr

Bümmersteder SeniorenBüro-BSB

Erikaweg 19, 26133 Oldenburg

Donnerstag, 24.09.2020, 10.00 – 17.00 Uhr

Seniorenbegleitung Oldenburg Nord-SON

Langenweg 165, 26125 Oldenburg

Anmeldungen bei Claudia Oeljeschläger: 0441 36 11 22 23

Die Seniorenbegleitung Oldenburg Süd-SOS hat ihren Sitz an der Bremer Straße 28 in Osternburg, das Bümmersteder Seniorenbüro-BSB befindet sich Gemeindehaus am Erikaweg 19, die Seniorenbegleitung Oldenburg Nord-SON im Haus am Langenweg 165. Alle drei Seniorenbüros sind geförderte Projekte der Offenen Altenhilfe der Stadt Oldenburg.

Welt-Alzheimertag / Woche der Demenz

wmr

TERMINE:

Montag 21.09.2020

     - 18:00 Uhr & 20:00 Uhr kostenfreies Kino für jedermann - "Romys Salon"

 

Donnerstag 24.09.2020

     - 14:00 Uhr Fahrradausflug für Betroffene und Angehörige

 

Weitere Termine:

Siehe unten

weiterer Veranstaltungstermin für Romys Salon

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Anlässlich des diesjährigen Weltalzheimertages zeigt das die DemenzHilfe Oldenburg in Kooperation mit dem Cine k den niederländischen, generationsübergreifenden Familienfilm „Romy`s Salon“

Krankheit als Chance

Dass Themen für Erwach­sene durchaus auch kinder­film­taug­lich sein können, möchten die meisten Eltern gar nicht hören. Man denke nur an die Buh-Rufe aus der Eltern­schaft, als Henry Selicks Coraline in die Kinos kam, oder Joya Thomes Königin von Niendorf. Und nun Alzheimer, das man eh lieber gleich der Krankheit entspre­chend vergessen möchte und wenn, dann bitte von großar­tigen Regis­seuren verar­beitet sehen will und gesehen hat. In Sarah Polleys tollem Regie­debüt An ihrer Seite (2004), in Richard Glatzers und Wash West­mo­re­lands Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (2014) oder in Paolo Virzis Das Leuchten der Erin­ne­rung (2017). Aber Alzheimer für Kinder? Geht gar nicht.

Dass es doch geht und zwar sehr gut, zeigt die hollän­di­sche Produk­tion Romys Salon nach dem auch ins Deutsche über­setzten Kinder­buch von Tamaro Bos, die sich auch des Drehbuchs ange­nommen hat. Bos und der Regie unter Mischa Kamp gelingt dabei, was nur wenigen deutschen Kinder­filmen gut gelingt – sowohl angenehme als auch weniger angenehme Reali­täten so zu insze­nieren, wie sie tatsäch­lich sind: In diesem Fall sind das Eltern, die getrennt leben und sich trotzdem irgendwie verstehen, und die nicht als konstru­iertes, über­spieltes Blödel­paar durch eine Lego­land­welt stolpern müssen. Und eine Groß­mutter (Beppie Melissen), die erst einmal gar keine Lust hat, sich um ihre Enkelin Romy (Vita Heijmen) zu kümmern, weil ihre Tochter durch eine neue Arbeits­stelle weniger Zeit hat, sich nach der Schule um Romy zu kümmern. Eine Groß­mutter, der einfach ihre Arbeit in ihrem eigenen Friseur­salon wichtiger ist, als sich um ein nervendes, 10-jähriges Mädchen zu kümmern.

Fernab geläu­figer Stereo­typen entwi­ckelt Kamp eine zarte Bezie­hungs­ge­schichte zwischen Groß­mutter und Enkelin, die sich Zeit lässt, auch auf die Zwischen­töne zu hören. Es ist nicht nur großartig zu sehen, wie Vita Heijmen in ihrer Rolle als Romy schau­spie­le­risch die schwie­rige Grat­wan­de­rung zwischen Zuneigung und Hilf­lo­sig­keit meistert und der zuneh­menden Verwir­rung ihrer Groß­mutter Stine mit dem begegnet, was ein Kind in diesem Alter nur hat – nämlich ihren eigenen Bezugs­rahmen und mehr nicht, und die auch verzwei­felt sein darf, wenn sie nicht mehr weiter weiß. Und es ist auch großartig neben Heijmen Beppie Melissen als Groß­mutter Stine zu sehen, die die langsame, dann wieder sprung­hafte Alzheimer-Dege­ne­rie­rung in ihrer ganzen zermür­benden Banalität ausspielt, so dicht an der Krankheit, dass man immer wieder schlucken muss.

Letzt­end­lich ist Kamps Film aber auch ein Plädoyer dafür, eine Krankheit wie Alzheimer nicht zu stig­ma­ti­sieren, sondern sie auch als Chance zu begreifen. Dass das für die alten Bezie­hungen, wie der zwischen Stine und ihrer Tochter Margot viel schwie­riger ist als für die sich gerade etablie­rende zwischen Groß­mutter und Enkelin, zeigen Kamp und Bos ebenso präzise, wie auch die unge­wöhn­liche Perspek­tive auf Alzheimer. Denn ohne die einset­zenden Vergess­lich­keiten, die Stine mehr und mehr Probleme bei der Abrech­nung im Friseur-Salon machen, und die zuneh­mende tatkräf­tige Unter­stüt­zung durch Romy wäre die sich inten­si­vie­rende Groß­mutter-Enkelin Beziehung wohl erst gar nicht möglich gewesen.

Axel Timo Purr

„ROMYS SALON ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und Augenblicken besonderer Verwirrung. Romy und ihre Oma Stine werden zu Verbündeten im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags und die Beziehung zwischen den beiden wächst dabei. Der Film ist frei von unnötigen Übertreibungen. Er berührt,‑ lässt an manchen Stellen schmunzeln und ist nicht nur für Kinder ausgesprochen sehenswert.“ Susanna Saxl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Ort: Cine k / Bahnhofstr.11

Termin: 21.09.2020

Uhrzeit 18:00 Uhr

Eintritt frei

Die Vorstellung um 18:00 Uhr ist bereits ausverkauft. Daher wird der Film an diesem Abend ein zweites Mal um 20:00 Uhr wiederholt.

Anmeldungen: www.cine-k.de/programm/veranstaltungen/11281.romys_salon

Kino: Cine-k - Studio

Termin: 21.09.2020

Uhrzeit: 18:00 Uhr / 20:00 Uhr

Eintritt kostenfrei

Erinnerungsreise am Dienstag 22.09.2020 von 15.00 - 16.30 Uhr

"Die Königin der Blume" - Wie Rosen unser Leben begleiten

Erinnerungsreise mit musikalischer Begleitung durch Sybille Gimon

Veranstalter: Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen der Stadt Oldenburg

Verantwortlich: Ilka Haupt und Regina Schmidt

Ort: Lesepavillion Schlossgarten, Gartenstrasse 37, 26122 Oldenburg

Anmeldung: erforderlich T.: 0441 235-3780

Kosten: keine 

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