DemenzHilfe Oldenburg e.V.

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Fahrradtour in der „Woche der Demenz“ am Donnerstag, 24.September

Die diesjährige Woche der Demenz steht unter dem Motto: „wir müssen reden!

Das Motto der DemenzHilfe Oldenburg lautet: „wir müssen uns bewegen!“

Frei nach diesem Motto startet die DemenzHilfe Oldenburg e.V. als Programmteil der Woche der Demenz am Donnerstag, 24.09.2020 von 14:00 – ca. 18:00 Uhr eine begleitete Fahrradtour für Menschen mit und ohne Demenz ins Oldenburger Umland.

Gemeinsam mit geschulten Begleiterinnen fahren die Teilnehmer im gemächlichen Tempo, insgesamt ca. 10 km auf ruhigen, kleinen Straßen. Die Fahrzeit wird etwa 60 Minuten pro Strecke betragen. Sowohl auf dem Hinweg als auch auf der Rückfahrt werden kleinere Trinkpausen eingelegt.

Am Zielort genießen alle Teilnehmer (bei Corona bedingtem Sicherheitsabstand) hausgemachten Kuchen in einem Café.

Informationen und Anmeldung: Telefon 04 41 - 36 14 39 08 bei Tanja Ellerbrock oder

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Ankündigung

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Anlässlich des diesjährigen Weltalzheimertages zeigt das die DemenzHilfe Oldenburg in Kooperation mit dem Cine k den niederländischen, generationsübergreifenden Familienfilm „Romy`s Salon“

Krankheit als Chance

Dass Themen für Erwach­sene durchaus auch kinder­film­taug­lich sein können, möchten die meisten Eltern gar nicht hören. Man denke nur an die Buh-Rufe aus der Eltern­schaft, als Henry Selicks Coraline in die Kinos kam, oder Joya Thomes Königin von Niendorf. Und nun Alzheimer, das man eh lieber gleich der Krankheit entspre­chend vergessen möchte und wenn, dann bitte von großar­tigen Regis­seuren verar­beitet sehen will und gesehen hat. In Sarah Polleys tollem Regie­debüt An ihrer Seite (2004), in Richard Glatzers und Wash West­mo­re­lands Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (2014) oder in Paolo Virzis Das Leuchten der Erin­ne­rung (2017). Aber Alzheimer für Kinder? Geht gar nicht.

Dass es doch geht und zwar sehr gut, zeigt die hollän­di­sche Produk­tion Romys Salon nach dem auch ins Deutsche über­setzten Kinder­buch von Tamaro Bos, die sich auch des Drehbuchs ange­nommen hat. Bos und der Regie unter Mischa Kamp gelingt dabei, was nur wenigen deutschen Kinder­filmen gut gelingt – sowohl angenehme als auch weniger angenehme Reali­täten so zu insze­nieren, wie sie tatsäch­lich sind: In diesem Fall sind das Eltern, die getrennt leben und sich trotzdem irgendwie verstehen, und die nicht als konstru­iertes, über­spieltes Blödel­paar durch eine Lego­land­welt stolpern müssen. Und eine Groß­mutter (Beppie Melissen), die erst einmal gar keine Lust hat, sich um ihre Enkelin Romy (Vita Heijmen) zu kümmern, weil ihre Tochter durch eine neue Arbeits­stelle weniger Zeit hat, sich nach der Schule um Romy zu kümmern. Eine Groß­mutter, der einfach ihre Arbeit in ihrem eigenen Friseur­salon wichtiger ist, als sich um ein nervendes, 10-jähriges Mädchen zu kümmern.

Fernab geläu­figer Stereo­typen entwi­ckelt Kamp eine zarte Bezie­hungs­ge­schichte zwischen Groß­mutter und Enkelin, die sich Zeit lässt, auch auf die Zwischen­töne zu hören. Es ist nicht nur großartig zu sehen, wie Vita Heijmen in ihrer Rolle als Romy schau­spie­le­risch die schwie­rige Grat­wan­de­rung zwischen Zuneigung und Hilf­lo­sig­keit meistert und der zuneh­menden Verwir­rung ihrer Groß­mutter Stine mit dem begegnet, was ein Kind in diesem Alter nur hat – nämlich ihren eigenen Bezugs­rahmen und mehr nicht, und die auch verzwei­felt sein darf, wenn sie nicht mehr weiter weiß. Und es ist auch großartig neben Heijmen Beppie Melissen als Groß­mutter Stine zu sehen, die die langsame, dann wieder sprung­hafte Alzheimer-Dege­ne­rie­rung in ihrer ganzen zermür­benden Banalität ausspielt, so dicht an der Krankheit, dass man immer wieder schlucken muss.

Letzt­end­lich ist Kamps Film aber auch ein Plädoyer dafür, eine Krankheit wie Alzheimer nicht zu stig­ma­ti­sieren, sondern sie auch als Chance zu begreifen. Dass das für die alten Bezie­hungen, wie der zwischen Stine und ihrer Tochter Margot viel schwie­riger ist als für die sich gerade etablie­rende zwischen Groß­mutter und Enkelin, zeigen Kamp und Bos ebenso präzise, wie auch die unge­wöhn­liche Perspek­tive auf Alzheimer. Denn ohne die einset­zenden Vergess­lich­keiten, die Stine mehr und mehr Probleme bei der Abrech­nung im Friseur-Salon machen, und die zuneh­mende tatkräf­tige Unter­stüt­zung durch Romy wäre die sich inten­si­vie­rende Groß­mutter-Enkelin Beziehung wohl erst gar nicht möglich gewesen.

Axel Timo Purr

„ROMYS SALON ist ein sehr gelungener Spielfilm zum Thema Demenz. Er zeigt den allmählichen Verlauf der Krankheit in realistischer Weise mit Lichtblicken und Augenblicken besonderer Verwirrung. Romy und ihre Oma Stine werden zu Verbündeten im Umgang mit den Herausforderungen des Alltags und die Beziehung zwischen den beiden wächst dabei. Der Film ist frei von unnötigen Übertreibungen. Er berührt,‑ lässt an manchen Stellen schmunzeln und ist nicht nur für Kinder ausgesprochen sehenswert.“ Susanna Saxl, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Ort: Cine k / Bahnhofstr.11

Termin: 21.09.2020

Uhrzeit 18:00 Uhr

Eintritt frei

Einkaufsservice und andere Hilfen in Oldenburg

Anlässlich der Corona-Krise gibt es auch in Oldenburg zahlreiche Hilfsangebote für ältere und chronisch kranke Menschen oder auch Menschen mit Demenz, da für sie ein hohes Risiko besteht, an dem Virus schwer zu erkranken. „Ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und ihre Familien sollten ihre Gewohnheiten jetzt überdenken. Sie sollten Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre Gesundheit zu schützen. Familiäre und nachbarschaftliche Unterstützungsangebote zum Beispiel beim Einkaufen sind hilfreich und wichtig“, erklärt Bundesfamilienministerin Franziska Giffey.

Bei weiteren Fragen zu Hilfsangeboten können sich ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Angehörige an den Senioren- und Pflegestützpunkt wenden. Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist erreichbar per Telefon unter 0441 235-3880 und -3780 oder per E-Mail an seniorenstuetzpunkt(at)stadt-oldenburg.de und pflegestuetzpunkt(at)stadt-oldenburg.de.

 

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PKW für Hausbesuche

 Beratungen in der Häuslichkeit sind bei der DemenzHilfe Oldenburg e.V. an der Tagesordnung.

Etliche Angehörige können aus zeitlichen und organisatorischen Gründen kaum zusätzliche Termine außer Haus wahrnehmen, da sie ihre von Demenz betroffenen Angehörigen meist nicht alleine lassen können.

Die Pflegeberaterin der DemenzHilfe Oldenburg e.V., Tanja Ellerbrock fährt häufig viele Kilometer um Beratungen in der Häuslichkeit durchzuführen.

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Nun freut sich Frau Ellerbrock sehr darüber, dass der Vorstand des Vereins einen kleinen Cityflitzer für Hausbesuche aus dem Erlös von Spenden erwerben konnte damit sie Wetter unabhängig ihre Unterstützung anbieten kann.

Die Rechte der älteren Menschen weltweit stärken

Seniorenverbände fordern eine Weltaltenkonvention

Die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die nächsten Schritte zur Verabschiedung einer Konvention zur Stärkung der Rechte Älterer einzuleiten. In einer Stellungnahme heißt es, eine Weltaltenkonvention der Vereinten Nationen müsse die universellen Menschenrechte aus der Perspektive älterer Menschen konkretisieren. Ziel ist es, den rechtlichen Schutz Älterer weltweit zu stärken und damit ihre Teilhabemöglichkeiten, ihre soziale Lage und ihren Schutz in verletzlichen Lebensphasen zu verbessern.

Die BAGSO plädiert gemeinsam mit Seniorenverbänden aus Europa und der Welt seit mehr als zehn Jahren für die Verabschiedung einer Weltaltenkonvention. In der Stellungnahme „Eine Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen“ benennt sie nun zentrale Aspekte einer künftigen Vereinbarung. So sollten die nationalen Gesetzgeber dazu verpflichtet werden, ein Verbot der Diskriminierung aufgrund des Lebensalters für alle Lebensbereiche gesetzlich zu verankern. Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist sicherzustellen, dass Menschen auch ohne die Nutzung digitaler Medien Zugang zu Gütern und Dienstleistungen haben. Zugleich stellt die BAGSO klar, dass ältere Menschen nicht per se vulnerabel und schutzbedürftig sind. Auch das Recht auf Autonomie, Partizipation und Empowerment soll in der Konvention festgeschrieben werden.

Die Stellungnahme der BAGSO wurde anlässlich der 11. Sitzung der Offenen Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in New York verfasst. Aufgrund der Corona-Pandemie kann das viertägige Treffen mit Vertretern aus zahlreichen Ländern im April jedoch nicht wie geplant stattfinden. Vertreter der Zivilgesellschaft fordern einen alternativen Termin für die Sitzung, um die Beteiligung älterer Menschen und ihrer Vertretungen zu garantieren.

Zusätzlich zu der Offenen Arbeitsgruppe wird die Menschenrechtslage Älterer weltweit durch eine Unabhängige Expertin der Vereinten Nationen überprüft. Der UN-Menschenrechtsrat hat Dr. Claudia Mahler zur Nachfolgerin der Chilenin Rosa Kornfeld Matte ernannt. Mahler ist seit 2010 beim Deutschen Institut für Menschenrechte beschäftigt und engagiert sich seit über zehn Jahren für die Stärkung der Rechte Älterer im In- und Ausland.

Stellungnahme „Eine Konvention der Vereinten Nationen für die Rechte älterer Menschen“

Über die BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen vertritt über ihre 120 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen – dazu gehören auch die alle drei Jahre stattfindenden Deutschen Seniorentage – wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden.

Kontakt

Barbara Stupp
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   

BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V.
Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn
Tel.: 0228 24 99 93 12
Fax.: 0228 24 99 93 20

E-Mail:

www.bagso.de
www.facebook.com/bagso.de

„Vergänglichkeit im Augenblick“ – Kunstaustellung im Büro der DemenzHilfe Oldenburg

Meike Dismer, freiberufliche Malerin, Gestalt-Kunsttherapeutin und Mitglied im BBK Oldenburg, stellt einen Teil ihrer großformatigen Arbeiten, gemalt mit selbst hergestellter Eitemperafarbe aus.

Die Ausstellung, mit Bildern, die zum Verweilen und Eintauchen einladen, widmet sich dem Thema: „Vergänglichkeit im Augenblick“.

„Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife! Der ist dein.“

Mit diesem Zitat von Friedrich Schiller möchte die Ausstellung eine Brücke in „Die Welt der Demenzerkrankten“ schlagen.

Die Ausstellung ist ab Freitag, 15.02.2020 im Beratungsbüro täglich bis zum 15.02.2021 zu besichtigen.

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von links: Meike Dismer (Künstlerin) - Marlene Dirks (1. Vorsitzende)

 

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